Montag, 2. September 2013

Trash? Mir doch egal ;)

Im gleichen Urlaub anno '92 lernte ich ein Lied kennen, dessen Sounds und deren Komposition mich ebenfalls absolut in Beschlag nahm: "Rhythm is a dancer".
Mit Snap begann eine Ära, die nicht zu stoppen war:
Eurodance war geboren. Eurodance samt seines ganz einfachen, aber wirkungsvollen Konzepts: Man nehme eine hübsche Sängerin, die für die Vocals zuständig ist sowie einen farbigen Rapper, der für den HipHop-Part sorgt sowie elektronische Melodien samt einer recht hohen Zahl von BpMs und fertig ist der Hit.


Es entstanden unzählige dieser Acts, die mal mehr, mal weniger erfolgreich waren und dem Vorbild Snaps folgten: Culture Beat, Mr- President, Pharao, Fun Factory, Captain Jack, La Bouche, Capella, Captain Hollywood Project, Magic Affair und und und....

Ein Act packte mich damals aber ganz besonders, was vielleicht auch mit dem Umbruch in meinem Leben zusammenhing: Als ich die Grundschule verließ und aufs Gymnasium ging, sozusagen "erwachsen" wurde, war "No limits" von 2unlimited geradezu ein Lebensmotto.
Der Song, der dem klassischen Eurodance-Konzept folgte, ließ mich nicht los: Gesang, harte Beats, eine eingängige Melodie und Rap. Das fand ich als Zehnjährige einfach nur 'cool'.


Auch in den Folgejahren fand ich eigentlich jeden Song des niederländischen Duos klasse. Und auch wenn es heute als absolut  "trashig" dargestellt wird, stehe ich dazu, Eurodance zu lieben.


Übrigens: Wenn ich heute mit meiner Grunschulklasse Bewegungspausen zu genau diesen Songs mache, packt diese das genauso wie mich damals....

Übrigens gibts das Duo auch heute noch und sie haben sich gar nicht so verändert:



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